Minister Jurk informiert sich bei Ausbildungspartnern in der Oberlausitz

Im Rahmen seiner Offensive für mehr Ausbildung und Qualifizierung hat Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD) am 3. Mai 2006 Ausbildungspartner in der Oberlausitz besucht. "Im Vergleich zu den wirtschaftlichen Zentren haben es junge Leute in Regionen wie der Lausitz schwerer eine Lehrstelle zu finden", so der Minister. "Die ‚Gemeinschaftsinitiative Sachsen' GISA ist für diejenigen, die keinen betrieblichen Ausbildungsplatz finden, eine gute Möglichkeit, außerbetrieblich, aber mit großer Wirtschaftsnähe einen Berufsabschluss zu erreichen."
Die Zittauer Bildungsgesellschaft gGmbH führt jährlich für bis zu 130 Jugendliche die außerbetriebliche Ausbildungsphase durch. Bereits seit 1995 ist die Gesellschaft Kooperationspartner des IHK-HWK-Ausbildungsverbundes Dresden e.V., des Trägers der GISA-Ausbildung im Regierungsbezirk Dresden. Ausgebildet werden Berufe des Gastgewerbes und der Metallbranche.

Minister Jurk konnte sich bei seinem Rundgang durch die Zittauer Bildungsgesellschaft gGmbH vom praxisnahen Ausbildungsalltag der Jugendlichen in der Küche und im Restaurant überzeugen. Die Auszubildenden präsentierten Kostproben ihrer Arbeit und beantworteten Fragen zum Ausbildungsverlauf.

Im Fachbereich Metalltechnik bekam Minister Jurk einen Einblick in die Blechbearbeitung und die CNC - Ausbildung. In Gesprächen mit den Ausbildern und Auszubildenden informierte er sich über Ausbildungsinhalte und Perspektiven der Jugendlichen.
Thomas Jurk besuchte auch die Havlat-Präzisions-Werkzeug- und Formenbau GmbH, eines von mehreren Unternehmen, in dem GISA-Lehrlinge den betrieblichen Teil der Ausbildung absolvieren.
Die Havlat-Präzisions-Werkzeug- und Formenbau GmbH ist auch Mitglied des Firmenausbildungsringes Oberland e.V., der 1999 unter Mitwirkung der IHK Dresden gegründet wurde und sich seitdem sehr erfolgreich für die Schaffung zusätzlicher betrieblicher Ausbildungsplätze und die Sicherung des Fachkräftebedarfs für die regionale Wirtschaft engagiert.
Minister Jurk appellierte an die Unternehmen auszubilden. "Bei zusätzlichen betrieblichen Ausbildungsplätzen können wir Ihnen im kommenden Ausbildungsjahr erstmals bei der Ausbildungsvergütung finanziell unter die Arme greifen", verwies Thomas Jurk auf das in der vergangenen Woche verkündete Förderprogramm seines Hauses.
"Nichts geht über eine Ausbildung im Unternehmen", so der Minister. Er konnte sich heute aber auch davon überzeugen, dass die im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative Sachsen und der beiden Landesergänzungsprogramme bereitgestellten Mittel gut eingesetztes Geld sind. "Ich danke allen, die mithelfen, diese Programme umzusetzen. Eine vergleichbar gute betriebsnahe Ausbildung ist nicht nur für die jungen Menschen und ihre persönliche Zukunft wichtig, sondern auch für die Region."
Mehr als die Häfte der erfolgreichen Absolventen haben sofort eine Arbeitsstelle gefunden, etwa genau so viele wie nach einer betrieblichen Ausbildung.



Kulinarischer Wettbewerb in Strasbourg

Auch wir waren dabei!

Vom 1. April bis 3. April 2005 fand in der Hotelfachschule CEFFPA in Strasbourg ein Tag der offenen Tür statt.
Die IHK Zittau und die Hotelfachschule aus Turnov waren mit einer Gruppe von Lehrlingen vertreten.
Die deutschen Teilnehmer kamen aus Gaststätten des Landkreises und der Zittauer Bildungsgesellschaft. Wir waren durch unsere Azubis Philipp Scholz (2. Lehrjahr) und Michael Dießner (3. Lehrjahr) sowie unseren Ausbilder Hans - Jürgen Proft vertreten.

  

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde ein Kochwettbewerb zum Thema

Kochen mit Bier

durchgeführt.

Die Vorbereitung und das Training dazu absolvierten die deutschen Teilnehmer in den Räumen der Zittauer Bildungsgesellschaft.

Dies war die Grundlage für die gelungene Präsentation und das gute Abschneiden beim Kochwettbewerb.
Alle Lehrlinge gaben ihr Bestes und waren hoch motiviert. Sie wurden mit einem Zertifikat der Internationalen Seminarreihe ‚Tourism Quality' belohnt.

Franz Riedel, Auszubildender im Schlosshotel Althörnitz, erreichte den 1. Platz im Kochwettbewerb. Er setzte sich gegen eine tschechische Schülerin und drei französische Teilnehmer durch.

Wir hoffen, dass durch den enormen Einsatz aller Beteiligten und den guten Eindruck der Grundstein für weitere gemeinsame Projekte gelegt ist.